Mittwoch, 10. Juni 2009

Australia-Tour - Teil 02.

Tumut über Murray River Valley nach Murrundindi. 536 km.



Morgens werden wir vom Geschrei von zweihundert Gala-Gala-Papageien geweckt. Man stelle sich vor, neben einem Flugzeug-Triebwerk zu stehen. Nur in höherer Tonlage. Wir bereiten uns Kaffee, essen Papp-Toast und fahren dann los, weiter durch das weite Land. In Tumbarumba [Mega Monster City] trinken wir im „Bären-Café“ ein Heißgetränk. Meine Mutter vergaß, ihre Schlüpfer einzupacken – so begeben wir uns in das örtliche Modefachgeschäft. Leider sind die Australier überdurchschnittlich übergewichtig… so finden wir nur Damenwäsche der Größe Dreimannzelt. Meine Mutter ahnt Schlimmes… Die Landschaft wird trocken. Dann noch trockener. Und dann ganz trocken. Wir erreichen den Murray River, den wichtigsten Trinkwasserfluss Australiens… Die Landschaft wird, abgesehen vom riesigen Strom, nochmals trockener. Am Nachmittag steigen die Temperaturen auf 44°C… Im Schatten! Unter einem der wenigen Bäume [die aufgrund ihres recht spärlichen Blätterwerks kaum Schatten spenden] machen wir eine Pause, denn dort gibt es den einzigen Zugang zum Fluss. Am Ufer stören wir einen Aboriginal beim Bad und ziehen uns galant wieder in die Glutsonne zurück. Sehr viele Windungen und Siedlungen im Nirgendwo später erreichen wir die Grenze zum Bundesstaat Victoria - und damit die „Fruchtfliegengrenze“, über welche man keinerlei Obst und Gemüse schmuggeln darf. In einem Gott verlassen Nest halten wir – und zum ersten Mal in Australien machen wir Shopping bei… „ALDI“. Viele verwunderte Blicke auf die Karte und lange Kilometer über sandige Pisten später erreichen wir den Murrundini-Nationalpark. Plumpsklo und keine Dusche, Baden ist im eiskalten Bach angesagt. Und ich meine EISkalt! Dafür gibt es Kängurus und Echidnas [den atomaren Schnabeligel].


Fürstliches Dinner in Murrundindi

Die eiskalte "Dusche" - der Murrundindi River

Schnabeligel (Echidna)

Beginn der "Fruchfliegen-freien Zone"

Endlose Weiten, bei Chiltern

Das "Bären Café" in Tumbarumba

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